„Klug in Forschung und Entwicklung investieren“

Dienstag, 19. Juni 2012

Herbert Reul besuchte ASK Chemicals in Hilden

Foto (v.r.n.l.): Dr. Michael Arndt-Rosenau, Stefan Sommer, Herbert Reul und Jörg Brotzki

 

Der CDU-Europaabgeordnete Herbert Reul besuchte Anfang Juni den global tätigen Gießereizulieferer ASK Chemicals mit Sitz in Hilden. Im Dialog mit Stefan Sommer (Chief Executive Officer), Dr. Michael Arndt-Rosenau (Head of Research & Development) und Jörg Brotzki (Leiter der anwendungstechnischen Abteilung) informierte er sich über die Arbeit des Unternehmens und neue Verfahrensweisen auf dem Gebiet der Gießereihilfsmittel. Im Zentrum standen dabei anorganische Kernbindersysteme, mit denen Gießereien praktisch ohne Emissionen ihre Gussstücke herstellen können. „Die Entwicklung nachhaltiger Produkte für die Gießereiindustrie ist eines unserer wichtigen Unternehmensziele“, so Stefan Sommer, CEO des Unternehmens. Im Gespräch stellte der Europaabgeordnete Herbert Reul die herausgehobene Bedeutung nachhaltigen Wirtschaftens für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland heraus und verdeutlichte auch die darin liegenden Chancen für das Bergische Land. „Es ist erfreulich, dass sich das Unternehmen zu diesen Zielen bekennt und bei der praktischen Umsetzung unter anderem einen Weg gefunden hat, Emissionen deutlich zu reduzieren. ASK Chemicals trägt so auch zu besseren Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter sowie zu einer deutlichen Reduzierung der Geruchs- und Umweltbelastung für die Nachbarschaft von Gießereien bei.“

 

Für Forschung und Entwicklung erhielt das 2010 gegründete Unternehmen eine Anschubfinanzierung aus Mitteln der Europäischen Union und vom Land NRW. ASK Chemicals beschäftigt mittlerweile rund 1.800 Mitarbeiter in 24 Ländern mit 30 Standorten. Einer dieser Standorte befindet sich in Wülfrath. „ASK Chemicals ist ein Beispiel für gut investierte EU-Mittel. Hier verbindet sich die von der EU geförderte Politik der Nachhaltigkeit mit der Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland“, so Reul. „ASK Chemicals zeigt, dass innovative mittelständische Unternehmen wichtige Beiträge bei Forschung und Entwicklung leisten können.“ Besonders die intensive Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungsinstituten sei beispielgebend. „Interessant war für mich zu sehen, wie Investitionen in Umweltschutz und Nachhaltigkeit gleichermaßen zu Steigerung der Wirtschaftlichkeit von Produktionsprozessen beitragen können, vor allem wenn klug in Forschung und Entwicklung investiert wird“, so der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament. „Als Europaabgeordneter werde ich mich weiterhin für die Förderung nachhaltigen Wirtschaftens stark machen. ASK Chemicals ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir weniger Regulierung auf europäischer Ebene brauchen. Die Industrie weiß selbst am besten, welche Verfahren zur nachhaltigen Produktion beitragen.“