Über mich

Darf ich mich kurz vorstellen? Herbert Reul. Überzeugter Europäer aus Leichlingen im Bergischen Land, seit 2004 im Europäischen Parlament. Als Mitglied des Europäischen Parlaments komme ich während der Sitzungen in Straßburg und Brüssel täglich mit vielen Menschen aus ganz Europa in Kontakt. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass trotz vieler kleinerer und größerer Unterschiede, wie zum Beispiel den Essgewohnheiten, dem Kommunikationsverhalten oder dem Verhandlungsstil, es viele grundlegende Gemeinsamkeiten gibt. Diese Gemeinsamkeiten verbinden die Spanier mit den Finnen und die Deutschen mit den Tschechen. Diese Gemeinsamkeiten fallen mir dann am meisten auf, wenn ich außerhalb Europas unterwegs bin und sehe wie groß die Differenzen zu anderen Teilen der Welt sind.

Die europäische Einigung ist das erfolgreichste politische und wirtschaftliche Projekt des letzten Jahrhunderts. Ohne EU gäbe es keinen so verlässlichen Frieden in Europa. Uns Europäer vereinen eine gemeinsame Geschichte, gemeinsame Werte und wirtschaftliche Interessen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir im globalen Wettbewerb nur gemeinsam bestehen können. Ich setze mich jeden Tag dafür ein, dass der Wert Europas erkannt wird und, dass sich die Europäische Union kontinuierlich verbessert und den Bürgerinnen und Bürgern bestmöglich dient.

Fünf Fragen an Herbert Reul

1. Warum sind Sie Politiker geworden?

Weil es mir Spaß macht, Herausforderungen anzupacken und mitzugestalten. Und weil ich aus einem Elternhaus komme, in dem politisches Engagement immer eine Rolle spielte.

2. Wofür machen Sie sich in Brüssel stark und was ist Ihnen bei Ihrer Arbeit wichtig?

Mir ist es wichtig, dass Europa das Leben für die Bürger besser und sicherer macht und für alle zu mehr Wohlstand führt. Das geht nur, wenn Europa auch in Zukunft noch Gewicht in der Welt hat und wirtschaftlich mithalten kann. Deshalb brauchen wir eine Politik für Innovation, Investitionen und Wirtschaftswachstum. Ganz besonders setze ich mich dafür ein, dass sich Europa nur da einmischt, wo es wirklich einen Mehrwert hat und unsinnige Regulierungen, wie zum Beispiel die Sommerzeit-Richtlinie oder kleinteilige Regulierungen zu Glühbirnen und ähnlichem, zurückgenommen werden. Dabei ist mir bei meiner Arbeit Sachlichkeit, intensiver Einsatz und ehrlicher Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern und meinen Kolleginnen und Kollegen wichtig.

3. Warum ist die EU für Europa wichtig?

Die ökonomischen und politischen Verstrickungen zwischen den Ländern, die über die Zeit immer enger geworden sind, die Mobilität der Bürger innerhalb Europas und das wachsende Verständnis für andere Länder Europas, gestärkt durch z.B. Erasmus-Programme, führt dazu, dass die Mitgliedsstaaten nicht mehr auf die Idee kommen einander feindlich gegenüber zu stehen. Für uns alle ist das zur Selbstverständlichkeit geworden, aber ohne die EU wäre das so nicht denkbar.

Zudem bin ich überzeugt davon, dass einzelne Mitgliedsstaaten in der Welt nicht so viel ausrichten können wie die EU gemeinsam: 7 Milliarden Menschen auf der Welt, 500 Millionen in Europa und 81 Millionen in Deutschland oder knapp 9 Millionen in Österreich sprechen eine deutliche Sprache. Bei den Herausforderungen im globalen Wettbewerb, wie z.B. Wohlstand und Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, Sicherheit und Umweltschutz, kann Europa mehr erreichen als Deutschland alleine. Gemeinsamkeit bietet Chancen.

4. In Zeiten großer Kritik: Wie sieht die Zukunft Europas aus?

Nicht jede Entscheidung, die die EU in der Vergangenheit gefällt hat, war richtig oder notwendig. Es gibt Bereiche, in denen die EU sich mehr in Zurückhaltung üben könnte, in anderen Bereichen, wie der gemeinsamen Sicherheits- und Außenpolitik, könnte und sollte die EU noch deutlich mehr leisten.

Europa muss seinen Bürgern weiterhin zusichern, in Freiheit, Frieden, Sicherheit und Wohlstand zu leben. Das geht nur dann, wenn wir unsere Grundwerte schützen und verteidigen, ordentliches wirtschaftliches Wachstum hinkriegen, innovativer werden und für entscheidende Fragen wie die Migrationskrise und den internationalen Terrorismus auf EU-Ebene schnell Lösungen finden. Auch im Bereich der Digitalisierung müssen wir europäisch agieren und einheitliche Bedingungen schaffen, sonst werden wir unseren Wohlstand nicht so umfassend sichern können, wie wir es uns für unsere Kinder und Enkel wünschen.

5. Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?

In meinem beruflichen Alltag habe ich nur sehr wenig freie Zeit, da ich meistens auch am Wochenende einige Termine im Bergischen Land oder anderswo habe. Aber die freie Zeit, die ich habe, verbringe ich am liebsten im Kreise meiner Familie, lese ein gutes Buch und ganz besonders freue ich mich als großer Karnevalist immer auf die 5. Jahreszeit!

Lebenslauf

Ich wurde am 31. August 1952 geboren und lebe mit meiner Frau in meiner Heimatstadt Leichlingen. Wir haben drei Töchter.

Vor meiner Tätigkeit als Abgeordneter habe ich als Studienrat am Gymnasium gearbeitet.

Zuhause in NRW und im Rheinisch-Bergischen Kreis

seit 2012 beratendes Mitglied im Präsidium der CDU Deutschlands
seit 2004 Bezirksvorsitzender der CDU Bergisches Land
seit 1987 Mitglied des NRW- Landesvorstands der CDU
seit 1971 Mitglied der CDU
1991 – 2003 Generalsekretär der CDU – NRW
1990 – 2007 Kreisvorsitzender der CDU des Rheinisch- Bergischen Kreises
1985 – 2004 Mitglied des Landtags NRW
1985 – 1991 Schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag
1980 – 1987 Mitglied des NRW- Landesvorstands der Jungen Union (bis 1986: JU Rheinland)
1976 – 1983 Kreisvorsitzender der JU Rheinisch-Bergischer Kreis
1975 – 1992 Mitglied im Rat der Stadt Leichlingen
1970 – 1987 Mitglied der Jungen Union (JU)

Im Europäischen Parlament

seit 2012 Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament
seit 2005 Mitglied im Vorstand der Europäischen Volkspartei (EVP)
seit 2005 stellvertretender Vorsitzender der CDU-NRW-Gruppe im EP
seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments (EP)
2009 – 2012 Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie
2007 – 2009 stellvertretender Koordinator der EVP im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie
2006 – 2009 Energiepolitischer Sprecher der CDU-CSU-Gruppe im EP

Sonstiges

seit 2016 Mitglied des Beirats des Energiewirtschaftlichen Instituts Köln (EWI)
seit 2015 Mitglied des Kuratoriums des Instituts für europäische Politik (IEP)
seit 2015 Mitglied des Kuratoriums der Max-Planck-Institute für die Biologie des Alterns und für Stoffwechselforschung in Köln
seit 2014 Mitglied im Beirat der RheinEnergie AG
seit 2014 Stellvertretender Vorsitzender des European Energy Forum
seit 2013 Mitglied des Kuratoriums des Instituts für Berg- und Energierecht der Ruhruniversität Bochum
seit 2011 Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Energie- und Klimaschutz Baden-Württemberg
2003 – 2009 Mitglied des Rundfunkrats des WDR
    seit 2009 stellvertretendes Mitglied des Rundfunkrats des WDR

Fotogalerie

Einen Einblick in meine Arbeit erhalten Sie in den Fotogalerien in der Mediathek.


Warning: fopen(/www/htdocs/w014dbf4/herbert-reul.de/wp-content/uploads/wp-slimstat/maxmind.dat): failed to open stream: Permission denied in /www/htdocs/w014dbf4/herbert-reul.de/wp-content/plugins/wp-slimstat/wp-slimstat.php on line 1209